Volksfest

21.09.

Während Daniel hernieder lag, nutzen Daniel Schulkameradin Lysan und ich das schöne Wetter um eine traditionelle „Fonda“ anlässlich der Feiertage zu besuchen. Wie sich herausstellte war das wirklich das chillenischste was wir hätten tun können. Ganz Santiago schien auf dem Fest unterwegs zu sein. Es gab militärische Reit-Shows und eine Kuh-Hetzjagd wo zwei Reiter eine Kuh dazu bringen mussten gegen eine Bande zu krachen und hinzufallen (das war wirklich traurig). Der traditionelle tanz („queca“) wurde von jungen Burschen  mit Hosenträgern und chucks ebenso getanzt wie von alten Mütterchen. Das ganze ist einem Hahn und Hühner geturtel nachempfunden und man tänzelt mit einem Tuch über dem Kopf wedelnd umeinander herum, nur um kurz darauf heftig auf den Boden zu stampfen. Es gab einen Freibier stand (Wooow!) und chilenische Cocktails namens Erdbeben („terremoto“) bestehend aus einem starken Apfelwein mit Zitronen-eisscholle und Grenadine, sehr lecker und gehaltvoll (oder muy Rico, wie man hier sagt)! Hernach ging’s auf ein Karussell, das auch einem Erdbeben glich: eine runde Scheibe die sich dreht und wackelt, mit Sitzen am Rand, an denen man sich gut festhalten musste, denn Gurte gab es natürlich keine 🙂

Der Grund warum sich so vieles auf Erdbeben bezieht ist die große Regelmäßigkeit, mit der ebensolche hier auftreten. Die Bewohner Santiagos versuchen im Falle eines Erdbebens angeblich hauptsächlich herauszufinden, in welche Richtung es wackelt: horizontal, vertikal oder in schlangenbewegungen… Aber davon sind wir bisher verschont geblieben 🙂

A.

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