Cataratas de iguazu – Natur in Ekstase 2

03.-05.12.

„Manchmal muss dir Natur echt übertreiben“ – dieser Gedanke drängte sich uns bei den iguazu – oder Portugiesisch iguaçu – Wasserfällen erneut auf.

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Neben der Hauptattraktion, den mehr als 200 einzelnen Wasserfällen verteilt auf einer Strecke von 2,7 Km und von einer Höhe bis zu 82 Metern, gab es eine große Vielfalt an Tier und Pflanzenarten zu bestaunen. Grund dafür ist die Lage der Wasserfälle mitten in einem tropischen Regenwald, der sich einst über 100 qkm in Argentinien, Brasilien und Paraguay erstreckte. Heute sind leider nur noch 5 % dieser Fläche vorhanden, die aber jetzt durch die Eintrittsgelder der gut besuchten Wasserfälle (1 Mio Besucher pro Jahr) in Form eines Nationalparks erhalten werden.

Zunächst pirschten wir uns von der argentinischen Seite heran. Der Zufall meinte es mal wieder gut mit uns: als wir ankamen war fast Vollmond wodurch wir an der heiß begehrten Führung „Luna llena“ teilnehmen konnten. Des nachts wird der Park fünf Tage im Monat für eine kleine Gruppe (bis 100 Personen) geöffnet und man kann zwei stunden lang den Pfad der oben entlang der Wasserfälle führt ohne künstliche Beleuchtung genießen. Dadurch boten sich uns spektakuläre Ansichten des Naturschauspiels in (fast) schwarz-weiß. Leider (oder glücklicherweise) waren unsere Kameras zu schlecht um diese Ansichten auch nur annähernd in einem Foto festhalten zu können. Auf diese Weise konnten wir ganz den Moment genießen auch wenn andere mitreisende nicht so schnell aufgaben und mit ihren ebenfalls ungeeigneten Kameras Blitzlichter in den Nachthimmel sendeten.

Tagsüber erstrahlten die Wasserfälle dann in der Sonne umringt von saftigem Grün. Hier können die Fotos für sich sprechen. An Tieren gab es für uns neben den aufdringlichen Nasenbären auch Papageien, Spechte, Kolibris, Leguane, Riesenameisen, Geckos und Gürteltiere zu entdecken. Die Jaguare, Pumas und Tapire haben sich leider (oder glücklicherweise?!) erfolgreich in Dickicht versteckt. Die Schmetterlinge warteten hingegen mit ihrer ganzen Form- und Farbenvielfalt auf, aber waren doch eher fotoscheu.

Beide Seiten der Fälle, die brasilianische und die argentinische, haben ihre Highlights und die Kombination aus beiden zeigt das einzigartige Naturschauspiel aus allen Blickwinkeln. Außerdem sind die feinen aufgestäubten Wassertropfen eine angenehme Abkühlung zu den heißen (Frühlings!) Temperaturen 🙂

A.

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2 Kommentare zu „Cataratas de iguazu – Natur in Ekstase 2“

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