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Nachlese

Das war’s! Unsere Reise ist vorbei! Hinter uns liegen drei unvergessliche Monate auf dem Südamerikanischen Kontinent, wo wir etwa 13.000 km in allen möglichen Verkehrsmitteln zurücklegten.

Wir haben viele verschiedene Landschaften gesehen vom subpolaren Patagonien über den gemäßigten Regenwald in Chile, Hochgebirgswüsten in Argentinien bis hin zu den Sandstränden und tropischen Regenwäldern in Brasilien.

Zwar lag der Fokus unserer Reise auf dem „Naturerlebnis Südamerika“, jedoch haben wir auch viele freundliche, liebe und hilfsbereite Menschen kennengelernt. Sowohl Einheimische eines jeden Landes als auch Touristen aus allen Ecken und Winkeln der Welt.

Es hat (meist) Spaß gemacht über das Erlebte in diesem Blog zu berichten und unsere verschiedenen Etappen zu beschreiben. Es war unsere Art euch mit auf diese Reise zu nehmen und ist nun für uns eine wunderbare Zusammenfassung über das, was wir in Südamerika erlebt haben. Schön, dass uns so viele auf dieser Reise begleitet und unseren Reiseverlauf verfolgt haben.

Denen, die sich über unsere „Schreibwut“ wundern sei vor Augen geführt, dass die meisten Artikel in den gemütlichen Armen eines südamerikanischen Fernbusliegesitzes entstanden sind. Dort hatten wir genügend Zeit zu schreiben und zu rekapitulieren. Denn allein in Fernbussen verbrachten wir fast 170 (meist nächtliche) Stunden.

Uns war es jedenfalls die Mühe wert und nun wollen wir von den Erinnerungen zehren. Vor allem in Anbetracht der Temperaturen in Deutschland:)

Tschüß,
Anna und Daniel

Südamerikas langer Atem

10.-13.12.

Unsere Reise durch Südamerika endete nach knapp drei Monaten nicht etwa auf dem Flughafen Sao Paulo … sondern in Köln. Zumindest gefühlsmäßig.

Nach einem ruhigen Flug über den Atlantik fuhren wir vom Flughafen Frankfurt direkt nach Bad Godesberg nahe Bonn, wo wir Annas Freunden Silvia und Daniel einen Besuch abstatteten. Anlass hierfür war ein Termin, der aufgrund früherer Buchung unsere Reisezeit nach hinten begrenzen sollte: Der Besuch der „Heute Show“.

Nach einem gemütlichen Abend und einer schlafreichen Nacht machten wir uns am Freitag den 12.12. auf nach Köln, wo wir zunächst den Dom und den angrenzenden Weihnachtsmarkt besuchten. Anschließend ging’s weiter nach Köln-Mülheim in das Aufnahmestudio der „Heute show“.

Beim Eintritt ins Fernsehstudio wurden uns Plätze in der Mitte der ersten Reihe zugeteilt („erste Reihe ist OK, oder?“). Die Show begann mit dem sogenannten warm up, währenddessen dem anwenden Studiopublikum die Lachmuskeln gelockert und eine angenehme Atmosphäre geschaffen werden sollen. Ein Moderator in der Rolle eines Animateurs erklärte zunächst das Prozedere und fand schließlich heraus, dass Anna und Daniel in der Mitte der ersten Reihe Molekulare Biotechnologie studieren. Das kurze Interview wurde vom plötzlich auftauchenden und mit ordentlich Applaus empfangenen Oliver Welke unterbrochen. Der Animateur übergab an Welke und nun, so schien es, ging es darum Mr. Heute Show aufzulockern. Herr Welke durfte sodann erraten wer denn im Publikum Molekulare Biotechnologie studiert, was er unglaublicherweise beim ersten Versuch schaffte. Das konnte unmöglich an unseren roten und von breitem Grinsen gespannten Gesichtern liegen… Jedenfalls kam es nun zu einem kleinen Smalltalk zwischen uns und Welke, bei dem sowohl das Studentsein ansich als auch die Biotechnologie im besonderen einen auf den Deckel bekamen. Schließlich erklärten wir auf die Frage nach dem Anlass für den Besuch der Show hin, dass dies das Ende unserer Südamerikareise sei. Wir provozierten viel Gelächter und hinterließen einen verdutzten Moderator, der daraufhin behauptete während seines einzigen Südamerikaaufenthaltes nicht viel mehr als eine Terrasse in Brasilien gesehen zu haben, die er sich mit Oliver Kahn teilen musste…
Im weiteren begrüßte er die restliche „Heute show“-Mannschaft in Südamerika und die eigentliche Satireshow begann. Die Sendung war lustig und konnte fast durchgehend aufgenommen werden. Wir bekamen einen schöner Einblick hinter die Kulissen des Fernsehbetriebs. Am Ende verabschiedete das Publikum Oliver Welke und wir bekamen eine Requisitenmütze aus der Sendung vom zweiten Moderator geschenkt. Dieser beendete die Show mit den Worten: „So schön kann der Abschluss einer Südamerikareise sein!“ Und er hatte recht damit.

Mit Silvia in Bonn

Den allerletzten Abend unserer Reise verbrachten wir in Bonn zusammen mit Annas Freunden Silvia, Daniel, Steve und Eike.

Ein gelungener Abschluss für eine unvergessliche Reise.

D.

Zurück in die Zukunft

09.-10.12

Da alles eine Ende hat (außer die Wurst, die hat ja bekanntlich zwei) trifft auch unsere Reise dieses Schicksal. Daher machen wir uns schweren und leichten Herzens zugleich auf den Rückweg.
Aber wir wäre ja keine echten Rucksacktouristen (oder backpacker, wie der bewusst moderne Mensch sagt), wenn nicht auch unsere Rückreise eine Reise wäre.

Also machten wir uns auf der Honiginsel zu Fuß (da keine Autos :)) auf den Weg zum Boot, das uns diesmal nach Pontal do Sul brachte. Von dort aus teilten wir uns ein Taxi nach Paranagua mit einer Psychologieprofessorin, die ihren Doktor in Hamburg gemacht hatte und ihrem Sohn, dem unterwegs schlecht wurde worauf er sich neben Daniel im Taxi erbrach. Von Paranagua ging’s mit einem öffentlichen Bus nach Morretes.

Dort fährt ein Zug zur Provinzhauptstadt Coritiba quer durch weitgehend unberührte Teile des atlantischen Regenwaldes. Für die etwa 70 km lange Strecke brauchte der Tropenzug geschlagene dreienhalb Stunden. Die Bahnstrecke schlängelte sich entlang dichtbewachsener Berghänge über stählerne Viadukte und durch zahlreiche Tunnel. Den Verlauf der Schienen säumten exotische Pflanzen mit Blüten in allen Farben doch vor allem üppige weiße und hellblaue Hortensienstauden. Die Strecke war malerisch jedoch nicht ungefährlich. Entlang der steilen Bergpassagen sahen wir mindestens drei entgleiste Güterzüge. Bei einem der Züge waren Arbeiter damit beschäftigt die im Regenwald verstreute Ladung zu bergen.

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In Curitiba angekommen stärkten wir uns bei Schnitzel und Mikrobrauereibier bevor es mit dem Nachtbus nach Saõ Paulo ging. Hier warten wir nun auf unseren Flug Richtung Deutschland.

ff.

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Ruhe statt Rio

06.-09.10

Nach Iguazu standen wir vor der Frage, wie wir am besten unsere letzten Tage in Südamerika verbringen sollten. Schließlich entschieden wir uns gegen das große und fordernde Rio und statt dessen für eine kleine beschauliche Insel südlich von Saõ Paulo, der ilha do Mel (Honiginsel).

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Die Insel ist erst seit wenigen Jahren elektrizifiert und besitzt noch immer keine Straßen. Autos sucht man auf der Insel daher vergeblich. Die wenigen kleinen Orte auf der Insel sind ausschließlich mit dem Boot oder zu Fuß zu erreichen.

Daher begann unser Inselabenteuer mit einer Busfahrt in die kleine Stadt Paranagua. Hier gibt es noch Kopfsteinpflaster Straßen und viele koloniale Bauten (zerfallen sowie gut erhalten). Auf der anderen Seite liegt etwas außerhalb ein grosser Sojabohnen Umschlagshafen. Wir vertrieben uns die Zeit in der Stadt bis das spätere von zwei Booten am Tag in Richtung Honiginsel ablegte.

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Schließlich tuckerten entlang Mangrovenwäldern, sichteten eine kleine Delphinfamilie und legten 1,5 stunden später an der Honiginsel an.

Die charmante Insel ist ein Paradies für Aussteiger und Alternative. So fanden wir eine günstige Pension betrieben von einer 53-jährigen 9-fachen Großmutter… Im Garten wuchsen exotische Früchte wie Papaya, Passionsfrucht, Ananas und Kaffee. Ringsherum machten sich Kolibries an bunten Blüten zu schaffen und abends kam es vor, dass sich ein Opossum die in der Luft hängenden Stromleitungen entlangschlängelte.

Die warmen Tage verbrachten wir damit kleine, von Badegängen unterbrochene Wanderungen am Strand zu unternehmen und die Sehenswürdigkeiten der Insel zu besichtigen. So sahen wir vom nahen Leuchtturm einen beeindruckenden Sonnenuntergang über der Insel und wanderten zu einem portugiesischen Fort aus dem 18. Jh und zu einer versteckten brasilianischen Festung mit grandioser Aussicht aus dem 20. Jh.

Die Sandstrände der Insel waren traumhaft weiß und fein. Eine Erklärung zur Herkunft des Inselnamens „ilha do Mel“ ist auch, dass „Mel“ eigentlich nicht vom portugiesischen Wort für Honig (es gibt hier keine Bienen) sondern eigentlich vom deutschen „Mehl“ abgeleitet ist und sich auf die feinen Strände bezieht. Mit einigen Caipirinhas, leichten Bieren und diesmal ausreichend Sonnencreme ließen wir es uns auf der Honiginsel gut gehen.

In unserer letzten Nacht auf der Insel, als der Mond plötzlich vom Nachthimmel verschwand, hatten wir einen wunderbaren Blick auf die Sterne des Südens, von dem der Orion den wohl bleibendsten Eindruck hinterließ. Zu den am Himmel über dem Strand strahlenden Sternen, kamen unzählige Glühwürmchen, die ein diffuses grünliches Funkeln am Boden erzeugten. Herrlich. Als wir auf ein letztes Bier unseren Sandweg hinunter gingen, wurden wir von heimischen Fischern eingeladen frisch gefangene und gekochte Krebse zu probieren. Diese gemütliche Geselligkeit in dieser traumhaft sternklaren Nacht war willkommener Abschluss unserer Reise in den Süden Amerikas.

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Cataratas de iguazu – Natur in Ekstase 2

03.-05.12.

„Manchmal muss dir Natur echt übertreiben“ – dieser Gedanke drängte sich uns bei den iguazu – oder Portugiesisch iguaçu – Wasserfällen erneut auf.

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Neben der Hauptattraktion, den mehr als 200 einzelnen Wasserfällen verteilt auf einer Strecke von 2,7 Km und von einer Höhe bis zu 82 Metern, gab es eine große Vielfalt an Tier und Pflanzenarten zu bestaunen. Grund dafür ist die Lage der Wasserfälle mitten in einem tropischen Regenwald, der sich einst über 100 qkm in Argentinien, Brasilien und Paraguay erstreckte. Heute sind leider nur noch 5 % dieser Fläche vorhanden, die aber jetzt durch die Eintrittsgelder der gut besuchten Wasserfälle (1 Mio Besucher pro Jahr) in Form eines Nationalparks erhalten werden.

Zunächst pirschten wir uns von der argentinischen Seite heran. Der Zufall meinte es mal wieder gut mit uns: als wir ankamen war fast Vollmond wodurch wir an der heiß begehrten Führung „Luna llena“ teilnehmen konnten. Des nachts wird der Park fünf Tage im Monat für eine kleine Gruppe (bis 100 Personen) geöffnet und man kann zwei stunden lang den Pfad der oben entlang der Wasserfälle führt ohne künstliche Beleuchtung genießen. Dadurch boten sich uns spektakuläre Ansichten des Naturschauspiels in (fast) schwarz-weiß. Leider (oder glücklicherweise) waren unsere Kameras zu schlecht um diese Ansichten auch nur annähernd in einem Foto festhalten zu können. Auf diese Weise konnten wir ganz den Moment genießen auch wenn andere mitreisende nicht so schnell aufgaben und mit ihren ebenfalls ungeeigneten Kameras Blitzlichter in den Nachthimmel sendeten.

Tagsüber erstrahlten die Wasserfälle dann in der Sonne umringt von saftigem Grün. Hier können die Fotos für sich sprechen. An Tieren gab es für uns neben den aufdringlichen Nasenbären auch Papageien, Spechte, Kolibris, Leguane, Riesenameisen, Geckos und Gürteltiere zu entdecken. Die Jaguare, Pumas und Tapire haben sich leider (oder glücklicherweise?!) erfolgreich in Dickicht versteckt. Die Schmetterlinge warteten hingegen mit ihrer ganzen Form- und Farbenvielfalt auf, aber waren doch eher fotoscheu.

Beide Seiten der Fälle, die brasilianische und die argentinische, haben ihre Highlights und die Kombination aus beiden zeigt das einzigartige Naturschauspiel aus allen Blickwinkeln. Außerdem sind die feinen aufgestäubten Wassertropfen eine angenehme Abkühlung zu den heißen (Frühlings!) Temperaturen 🙂

A.

Ein tropisches Stückchen Pommern

30.11.-02.12.

Wer würde erwarten, dass sich Wind- und Kälte-erprobte Norddeutsche an einem Ort niederlassen, der selten kälter wird als 30°C und meist subtropisch-schwül ist. Ich eher nicht. Daher sind Anna und ich nach Blumenau gefahren, um uns selbst davon zu überzeugen.

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Blumenau ist eine der Städte in Brasilien mit dem höchsten Anteil deutschstämmiger Einwohner und war ein Schwerpunkt deutscher Besiedlung in Südamerika. Die Stadt wurde offiziell von dem Pharmazeuten Dr. Blumenau und einer handvoll weiterer Herrschaften inmitten des damals dicht-bewaldeten brasilianischen Hinterlands gegründet. Zunächst kamen sogar ausschließlich deutsche Einwanderer nach Blumenau und so blieb bis zum 2. Weltkrieg Deutsch die erste offizielle Sprache. Noch immer besteht Deutsch als Umgangssprache in den Familien und wird als erste Fremdsprache in Schulen gelehrt. Viele Straßen-, Firmen-, Waren- und natürlich Familiennamen zeugen ebenfalls von der deutscher Abstammung.

Und tatsächlich, schon im Hostel wurden wir von der Besitzerin auf Deutsch begrüßt und in die Hostelregeln und Gepflogenheiten eingewiesen. Sie sollte nicht die einzige Person bleiben mit der wir hervorragend auf Deutsch kommunizieren konnten: Viele Verkäufer/innen, Kellner und etliche Leute aller Altersgruppen, denen wir zufällig auf der Straße begegnet sind, sprachen teils gebrochen, teils ohne merklichen Akzent Deutsch.

Apropos Straßen, die sind hier ziemlich lang und geschäftig, denn Blumenau ist eine große, am Fluss sehr lang gestreckte Stadt. Zum Glück fanden wir ein brasilianisches Paar mit Mietwagen, das mit uns den Tag verbrachte und uns auf eine Erkundungstour mitnahm. So konnten wir die Stadt und die Umgebung optimal besichtigen und liefen nicht Gefahr unsere brasilianische Gegenwart zu  vergessen. Denn viele Gebäude der Stadt können die Herkunft ihrer Erbauer nicht leugnen. Auch neuere Gebäude deuten eine besondere Vorliebe für die Architektur des Schwarzwaldes und Allgäus an. Oft mit ausgeprägtem Hang zur Kitschigkeit. Wir besuchten das Rathaus der Stadt, das Mausoleum des Dr. Blumenau und natürlich das örtliche Biermuseum. In der tat scheint Bier das zentrale deutsche Pioniergut zu repräsentieren. In der Region gibt es Dutzende Biere, die entweder von deutschen Braumeistern oder deren Nachfahren oder deren Nachfahren (etc.) hergestellt werden. Die Namen der Biere sind teilweise verstörend deutsch:

Eine dieser Brauereien braut ihr „Schornstein“ Bier in einer Kleinstadt nahe Blumenau, genannt Pomerode. Den Faden der Einleitung aufgreifend und der Herkunft des Stadtnamens entsprechend, wurde Pomerode vorwiegend von Einwanderern aus Pommern gegründet und besiedelt.

Den Eingang nach Pomerode markiert ein aus Backsteinen erbautes Stadttor. Darin befindet sich die Tourist Information des Ortes. Zwei deutschsprachige Mädels saßen dort vor einer Karte Pommerns in den Grenzen von 1914 und einem Stadtplan Stettins von 1940 und klären uns über die Attraktionen der Stadt auf. Außerdem fand ich das erste (nicht selbst mitgebrachte) Wappen von Pasewalk in Südamerika! AHU! Aber das sollte nicht die letzte Überraschung gewesen sein…

Zusammen mit dem brasilianischen Pärchen begannen wir Pomerode zu erkunden und versuchten in verschiedenen Lokalitäten Stempel für ein Stempelheft zu sammeln, das uns bei 10 Exemplaren einen gratis Pomerode-Sammelteller versprach. Anfangs verlief die Sammellei locker: wir haben im „Tortenparadies“ und in der Schokoladenfabrik gegessen, in der Opa-Kneipe getrunken und natürlich haben wir auch die „Schornstein“ Brauerei besucht. Auch am Theater sind wir vorbeigezogen. Das steht natürlich am Marleene-Dietrich-Platz. Später mussten wir allerdings einfallsreicher werden und etwa eine Sägemühle, Kerzenmanufaktur und Kleinkunstläden aufsuchen.

Zum Schluss wurde die Jagt nach den 10 Stempeln zum Exess und unsere brasilianische Bekannte überkam ein nicht für möglich gehaltener Jagtinstikt, der uns auch Stempel bereits geschlossener Läden einbrachte. Am Ende bekamen wir unsren 10. Stempel im Restaurant „Wunderwald“, wo wir mit Volksmusik und deutscher Standarte begrüßt wurden und letztendlich unseren hervorragenden Sammeltellergewinn bei Fassbier und Schlachtplatte feierten.

Während der Jagt machte ich darüberhinaus eine tolle Entdeckung! Und zwar trägt der Platz neben der Brauerei den Namen der Pasewalker Nachbarstadt Torgelow. Wie sich herausstellte ist Torgelow eine Partnerstadt von Pomerode und so wurde ihr ein Platz mit fescher Plakette samt Stadtgeschichte und Silhouette sowie ein bodenständiges Monument geweiht. Nicht schlecht!

Irgendwie scheinen sich die Pommern also tatsächlich hier in diesem heißen, feuchten Klima arrangiert zu haben. Wie, weiß ich nicht. Vielleicht reicht diesen Leuten der reine Gedanke an das gemäßigte Klima der deutschen Heimat. Zumindest drängt sich dieser Gedanke beim Besuch des Blumenauer Weihnachtsmarkts auf.

D.